Strahlschmelzen

Bereits seit 2006 gehört dieser Prozess zum Fertigungsalltag von FKT.
Das Strahlschmelzen ist ein schichtweiser, werkzeugloser Bauprozess, bei dem Metallpulver lokal
mittels Laser- oder Elektronenstrahlen zu einem kompakten Bauteil verschmolzen wird.

Der Herstellungsprozess

Der Beschichterschlitten der Strahlschmelz-Anlage zieht eine Schicht des mikrometerfeinen
Stahlpulvers glatt. Dann setzt sich der linear angetriebene Laserkopf in Bewegung.
Sein konzentrierter Lichtstrahl fährt eine aus CAD-Daten vorgegebene Kontur im Pulver ab.
Wo das, Licht einschlägt, schmilzt und verwächst das Pulver.
Viele Tausendmal wiederholt sich die Prozedur.
Schicht für Schicht wächst im Laserstrahl nun eine Spritzgießform bzw. deren Formeinsätze heran.


Anwendung

  • Herstellung komplizierter Funktionsteile (Unikate) 
  • Fertigung von Bauteilen mit beliebig gestaltbaren inneren Medienkanälen
  • Einsatz im Formenbau für konturnahe Temperierkanäle 
  • Herstellung von Bauteilen mit nicht sichtbaren, aber funktionellen Hinterschneidungen 

 

Vorteile

  • Homogene Oberflächentemperierung
  • Stabile Produktionsprozesse beim Spritzgießen
  • Verzugsarme Spritzlinge
  • Kürzere Zykluszeiten
  • Erzielte thermische Steuerungsmöglichkeiten
  • Schnelle Reparaturlösung für komplexe Bauteile
  • Minimierung der Gesamtfertigungszeit von Werkstücken

 

Pulverwerkstoffe

  • CL 50 WS       -           Warmarbeitsstahl 1.2709 
  • CL 20 ES        -           Edelstahl 1.4404 
  • CL 91 RW      -           rostfreier Warmarbeitsstahl 
  • CL 100 NB     -           Nickel-Basislegierung (Inconel 718) 

 

Haben Sie Fragen zu dieser Technologie?

Ihr Ansprechpartner im Hause FKT: Herr Kolbe
Tel.: 03 64 82 / 87-404
Christian.Kolbe@fkt-triptis.de

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